Nordrhein-Westfalen

Fotograf in Düsseldorf

Fotograf in Düsseldorf
DüsseldorfNordrhein-Westfalen

Düsseldorf ist eine Stadt mit zwei Gesichtern, die zweihundert Meter auseinanderliegen. Die Rheinuferpromenade ist Platanen, Treppen zum Wasser und im Sommer abends voller Menschen; der Medienhafen dahinter ist Gehry, glasverkleidete Schrägen und nach Feierabend praktisch leer. Das eine gibt warmes, weiches Licht und Bewegung, das andere harte Kanten und Spiegelungen — und weil sie zu Fuß verbunden sind, ist das die seltene Session, die zwei völlig verschiedene Register bekommt, ohne dass jemand in ein Auto steigt. Die Altstadt dazwischen ist als Motiv schwieriger, als sie aussieht: die Gassen sind eng, nach neunzehn Uhr ist sie eine Kneipenmeile, und vormittags wird angeliefert. Wer sie will, geht sonntags früh. Was Düsseldorf sonst noch hat und kaum jemand einplant, ist das japanische Viertel um die Immermannstraße — die drittgrößte japanische Gemeinde Europas, mit Schildern, Läden und einer Bildsprache, die in Deutschland sonst nirgends vorkommt.

Wann sollte man nach Düsseldorf kommen, um zu fotografieren?

Mai bis September ist die Promenadensaison, und die Abende sind lang genug, dass eine Session um halb acht anfangen kann. Im Winter ist der Medienhafen das bessere Motiv: Die Fassaden sind angestrahlt, und die blaue Stunde beginnt schon um halb fünf. Die Messe hat Hochphasen im Januar (boot) und im Frühjahr — in diesen Wochen sind Hotels und Dienstleister knapp. Karneval trifft Düsseldorf wie Köln, nur eine Spur weniger total.

Die Orte, die wirklich funktionieren

Wo man in Düsseldorf fotografiert — mit der Uhrzeit, die zählt, und der Genehmigungslage.

Rheinuferpromenade

Zwei Kilometer Platanenallee mit Treppen bis ans Wasser, nach Westen offen. Das ist der einzige Ort am Rhein, an dem die Sonne über dem Fluss untergeht statt hinter einem Gebäude, und im Sommer sitzen ab sieben Uhr abends mehrere tausend Menschen auf diesen Stufen.

Beste Uhrzeit
Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang
Genehmigung
Kostenlos — öffentliche Promenade

Medienhafen und Gehry-Bauten

Drei geschwungene Baukörper, einer davon in poliertem Edelstahl, der alles spiegelt, was davorsteht. Werktags ist hier Büroverkehr, abends und am Wochenende ist es leer — und das ist der Unterschied zwischen einem Porträt und einem Porträt mit vierzig Passanten darin.

Beste Uhrzeit
Nach Feierabend, oder sonntags
Genehmigung
Kostenlos — öffentliche Wege; einzelne Innenhöfe sind Privatgelände

Hofgarten und Schloss Jägerhof

Der älteste öffentliche Park Deutschlands, alte Bäume, ein Teich und ein kleines Rokokoschloss am Rand. Fünf Gehminuten von der Königsallee und trotzdem ruhig — der Standardort für Familien- und Babybauchsessions, wenn es grün sein soll.

Beste Uhrzeit
Vormittags
Genehmigung
Kostenlos — öffentlicher Park

Rheinturm und Landtagsufer

Zweihundertvierzig Meter mit einer Lichtskulptur, die die Uhrzeit anzeigt, davor der geschwungene Landtag am Wasser. Vom Ufer aus hat man beides mit der Rheinkniebrücke in einem Bild — ein Motiv, das erst nach Sonnenuntergang funktioniert.

Beste Uhrzeit
Blaue Stunde
Genehmigung
Uferweg kostenlos. Aussichtsplattform: Eintritt, keine Stative

Immermannstraße, Japanisches Viertel

Zweihundert Meter japanische Schilder, Buchläden und Restaurants, die abends in Leuchtreklame stehen. In Deutschland gibt es das so kein zweites Mal, und es ist die Antwort für jede Session, die städtisch aussehen soll, ohne dass sie nach Altstadt aussieht.

Beste Uhrzeit
Werktags, später Nachmittag
Genehmigung
Kostenlos — öffentliche Straße; Ladeninnenräume nur mit Einverständnis

Fotografie-Leistungen in Düsseldorf

Aus Düsseldorf decken wir außerdem ab

Ohne Anfahrtszuschlag: Der Fotograf fährt hin, und die Session kostet genau so viel, wie sie in Düsseldorf selbst kosten würde.

  • Neuss
  • Krefeld
  • Duisburg
  • Ratingen
  • Meerbusch
  • Wuppertal

Häufige Fragen über Düsseldorf

Promenade oder Medienhafen?

Beides, in dieser Reihenfolge. Die Promenade eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn das Licht warm über das Wasser kommt, danach zu Fuß zwölf Minuten in den Medienhafen für die blaue Stunde an den Glasfassaden. Umgekehrt funktioniert es nicht: der Hafen braucht Dunkelheit, die Promenade braucht Sonne.

Ist die Altstadt ein guter Ort für Fotos?

Sonntagvormittag ja, sonst kaum. Die Gassen sind eng und dunkel, vormittags stehen Lieferfahrzeuge darin und ab dem frühen Abend ist sie eine durchgehende Kneipenzeile mit entsprechendem Publikum. Für Paare, die Altstadtcharakter wollen, ist der frühe Sonntag das Fenster — davor oder danach lieber Hofgarten oder Kaiserswerth.

Kann man am Rhein auch im Winter fotografieren?

Ja, und es ist leerer. Die Promenade liegt offen, also ist es zugig — aber der Sonnenuntergang fällt im Dezember auf halb fünf, was für Familien mit Kindern deutlich praktikabler ist als 21 Uhr im Juni. Bei Hochwasser sind die unteren Stufen gesperrt; das prüfen wir am Vortag.