Nordrhein-Westfalen

Fotograf in Köln

Fotograf in Köln
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Jede Kölner Session beginnt mit derselben Frage: Dom im Bild oder nicht. Wer ihn will, steht in Deutz, auf der anderen Rheinseite, und zwar am Abend — der Dom steht auf dem Westufer, von Deutz aus schaut man nach Westen, also hat man morgens Gegenlicht und am späten Nachmittag die Fassade von vorn. Genau umgekehrt zu dem, was die meisten annehmen, und der häufigste Grund für Bilder, auf denen der Dom eine schwarze Silhouette ist. Wer ihn nicht will, hat mehr Auswahl, als die Stadt zugetraut bekommt. Das Belgische Viertel ist Gründerzeit mit Bäumen und hat Licht bis in die Seitenstraßen, der Rheinpark auf der Deutzer Seite ist eine Bundesgartenschau von 1957 mit Blick zurück auf die Stadt, und die Hohenzollernbrücke trägt zwei Motive gleichzeitig — die Schlösser und die Züge. Was den Kölner Kalender wirklich bestimmt, ist der Karneval: von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ist die Innenstadt für alles andere gesperrt, und das sind keine Randtage, sondern sechs.

Wann sollte man nach Köln kommen, um zu fotografieren?

Mai, Juni und September sind die verlässlichsten Monate — lange Abende, und der Rhein führt genug Wasser, dass die Uferwege begehbar sind. Im Hochsommer ist das Rheinufer abends voll; wer Ruhe will, geht morgens. Der Karneval im Februar oder März blockiert die Innenstadt für knapp eine Woche komplett. Zwischen November und Februar ist der Dom bei Dunkelheit angestrahlt und von Deutz aus zur blauen Stunde besser als an jedem Sommerabend.

Die Orte, die wirklich funktionieren

Wo man in Köln fotografiert — mit der Uhrzeit, die zählt, und der Genehmigungslage.

Rheinboulevard Deutz

Fünfhundert Meter Sitzstufen direkt am Wasser, gebaut als Tribüne für genau diesen Blick. Nachmittags steht die Sonne hinter einem und leuchtet Dom und Altstadt von vorn an; morgens sieht man dasselbe als Schattenriss.

Beste Uhrzeit
Die letzten zwei Sonnenstunden, oder die blaue Stunde
Genehmigung
Kostenlos — öffentliche Treppenanlage

Hohenzollernbrücke

Die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands, und der Fußweg läuft direkt daneben. Die Schlösser am Gitter sind das bekannte Motiv, die durchfahrenden Züge das bessere — beides braucht eine ruhige Position, weil links davon eine Strecke in Betrieb ist.

Beste Uhrzeit
Früh morgens, bevor der Pendlerverkehr einsetzt
Genehmigung
Kostenlos — öffentlicher Fußweg neben aktiven Gleisen

Belgisches Viertel

Gründerzeitfassaden, Platanen und Cafés um den Brüsseler Platz, und weit genug vom Dom entfernt, dass niemand fragt, wo man ist. Das ist die Adresse für Lifestyle- und Personal-Branding-Sessions, bei denen die Stadt Kulisse sein soll und nicht Hauptdarsteller.

Beste Uhrzeit
Vormittags, werktags
Genehmigung
Kostenlos — öffentliche Straße

Rheinpark und Tanzbrunnen

Vierzig Hektar Bundesgartenschau von 1957, direkt hinter dem Rheinboulevard: Rasenflächen, alte Bäume und genug Platz, dass eine Familie mit drei Kindern niemandem im Weg steht. Die Seilbahn darüber ist von April bis Oktober in Betrieb.

Beste Uhrzeit
Später Nachmittag
Genehmigung
Kostenlos — öffentlicher Park

Groß St. Martin und Fischmarkt

Die bunten Giebelhäuser am Fischmarkt sind die Kölner Postkarte, und sie funktionieren genau eine Stunde lang — sonntags früh, bevor die Terrassen aufmachen. Danach ist der Platz bestuhlt und das Motiv weg.

Beste Uhrzeit
Sonntagmorgen
Genehmigung
Platz kostenlos. Kircheninnenraum: aktive Gemeinde, Reportage nur nach Absprache

Fotografie-Leistungen in Köln

Aus Köln decken wir außerdem ab

Ohne Anfahrtszuschlag: Der Fotograf fährt hin, und die Session kostet genau so viel, wie sie in Köln selbst kosten würde.

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  • Brühl
  • Bergisch Gladbach
  • Hürth
  • Pulheim

Häufige Fragen über Köln

Von wo fotografiert man den Dom richtig?

Vom Deutzer Ufer, am späten Nachmittag. Aus der Altstadt heraus bekommt man ihn nicht ganz ins Bild — dafür ist er zu hoch und die Gassen sind zu eng — und morgens hat man von Deutz aus die Sonne dahinter. Wer beides will, Dom und Altstadtgassen, läuft über die Hohenzollernbrücke: acht Minuten, und sie ist selbst ein Motiv.

Ist Karneval ein Problem für einen Termin?

In der Innenstadt ja, und zwar von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch. Straßen sind gesperrt, Hotels ausgebucht, und der Rheinboulevard ist kein Ort für eine ruhige Session. Außerhalb des Rings und im Rheinpark lässt sich arbeiten. Wer den Karneval als Motiv will, ist damit natürlich genau richtig — das ist dann aber Reportage und keine geplante Session.

Dürfen wir im Dom fotografieren?

Privat und ohne Stativ: ja, außerhalb der Gottesdienste. Alles, was nach Produktion aussieht — Stativ, Blitz, Assistenz, Kleiderwechsel —, braucht die Genehmigung der Dombauverwaltung und wird für Hochzeitsreportagen in der Regel nicht erteilt, wenn die Trauung nicht dort stattfindet. Für eine Trauung im Dom gelten die Regeln der Gemeinde, und die klären wir vorher schriftlich.