Paarshooting in Hamburg
Kaum eine Stadt verändert ihr Licht übers Jahr so stark wie Hamburg, und ein Paarshooting in Hamburg beginnt deshalb mit der Frage, in welchem Monat es stattfindet. Im Juni liegt die gute Stunde spät am Abend, im Dezember am frühen Nachmittag. Dazu kommen Orte, die jeweils eine bestimmte Tageszeit brauchen: Die Speicherstadt mit ihren engen Fleeten wirkt am stärksten, wenn nach Sonnenuntergang die Beleuchtung angeht; die Treppen in Blankenese bekommen am Nachmittag Licht von vorn; an der Außenalster entscheidet das Ufer, ob Morgen oder Abend passt. Neunzig Minuten und zwei Orte, die zu Fuß erreichbar sind, lassen sich so legen, dass beide im richtigen Licht stehen — vorausgesetzt, man wählt sie in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt.
Von Mai bis August reicht das Licht bis nach dem Feierabend, und die Stunde vor Sonnenuntergang liegt oft zwischen acht und zehn Uhr abends. September und Oktober sind klar, aber windig. Zwischen November und Januar liegt eine Session mittags oder endet in der blauen Stunde, die im Dezember schon gegen Viertel nach vier einsetzt. Werktage sind an allen bekannten Orten deutlich ruhiger als das Wochenende.
So läuft das Shooting ab
Die klassische Hamburger Route verbindet zwei Orte, die fünf Minuten auseinanderliegen: zuerst die Plaza der Elbphilharmonie mit Blick auf Hafen und Kräne, dann die Brücken der Speicherstadt, wenn es dämmert. Wer es ruhiger mag, beginnt am Elbstrand und steigt danach ins Treppenviertel von Blankenese hinauf. Die ersten Minuten wird gelaufen und geredet statt posiert. Fängt es an zu regnen, ist ein überdachter Ort nie weit, im Zweifel der Alte Elbtunnel. Die 40 bearbeiteten Fotos aus Hafen, Speicherstadt oder Blankenese kommen nach 48 bis 72 Stunden.
Was enthalten ist
- 40 bearbeitete Fotos
- Zwei Orte, zu Fuß erreichbar
- Route nach dem Licht geplant, nicht nach dem Kalender
- Private Galerie in 48 bis 72 Stunden






