Freie Trauung am Bodensee
Eine freie Trauung am Bodensee findet fast immer mit Blick aufs Wasser statt, und damit stellt sich eine Frage, die bei jeder Zeremonie am See neu beantwortet werden muss: Wohin schauen die Gäste? Steht das Paar vor dem See, sitzen die Gäste mit Blick nach Süden, und das Paar steht im Gegenlicht. Das kann sehr schön aussehen, verlangt aber eine Uhrzeit, zu der die Sonne nicht direkt hinter den Köpfen steht. Hinzu kommt der Wind, der am Wasser Schleier, Blumen und die Stimme der Traurednerin anders trägt als in einem Garten im Hinterland. Und schließlich der Ort: Für eine Zeremonie braucht man ein Grundstück, dessen Eigentümer zustimmt, etwa einen Hotelgarten oder eine Location mit Seezugang.
Im Sommer sollte die Zeremonie nicht vor sechzehn Uhr beginnen, am See eher später, damit die Sonne tief genug steht und seitlich einfällt. Mai und September sind für Trauungen im Freien die ruhigsten Monate, mit milden Abenden und weniger Dunst. Die Locations mit Seezugang sind für Samstage lange im Voraus belegt, der Fotograf sollte direkt danach gebucht werden. Für Oktober spricht die klare Luft, dagegen der frühe Sonnenuntergang.
So läuft das Shooting ab
Die sieben Stunden beginnen mit dem Aufbau, wenn Stühle, Bogen und Blumen am Ufer stehen und die Location noch leer ist. Bei der Ortsbegehung vorab prüfen wir, wo die Sonne zur Zeremonie steht, und drehen den Aufbau bei Bedarf leicht, damit Gesichter nicht im Schatten liegen. Während der Trauung arbeiten wir vom Rand und vom Mittelgang aus, ohne den Blick der Gäste zu verstellen. Danach folgen Gratulation, Gruppenbild, Paarbilder am Wasser im tiefen Licht und die erste Stunde der Feier. Die 350 bearbeiteten Fotos kommen innerhalb von zwei Wochen.
Was enthalten ist
- 350 bearbeitete Fotos
- Sieben Stunden Begleitung ab dem Aufbau
- Zeremonie, Empfang und die erste Stunde der Feier
- Ortsbegehung vorab, inklusive Lichtplanung nach Tageszeit
- Galerie innerhalb von zwei Wochen






