Was während eines Taufgottesdienstes fotografiert werden darf, legt die Gemeinde fest, und die Unterschiede sind erheblich. Verbreitet ist: kein Blitz, kein Stativ, Positionswechsel nur zwischen den Teilen der Liturgie, und der Taufakt am Becken ausdrücklich freigegeben. Manche Gemeinden lassen Aufnahmen nur vor und nach dem Gottesdienst zu. Das im Pfarrbüro zu klären, bevor der Termin steht, gehört zu dieser Buchung — die Sakristei fünf Minuten vor Beginn ist der falsche Ort dafür.
Die vier Stunden sind bewusst so bemessen, dass die Feier danach dazugehört. Der Gottesdienst dauert etwa eine Stunde und ist formal; was die Familie später anschaut, entsteht meist am Kaffeetisch, wenn die Paten das Kind herumreichen und niemand mehr an die Kamera denkt. Ein gestelltes Gruppenbild mit Paten und Familie gehört dazu, weil es sonst nie gemacht wird. Hundertzwanzig bearbeitete Fotos, Galerie innerhalb von zehn Tagen.
Zur Vorbereitung helfen drei Dinge. Schicken Sie vorab eine kurze Liste der Menschen, die auf keinen Fall fehlen dürfen — Paten, Großeltern, die Tante, die eigens angereist ist —, denn an einem Kaffeetisch mit dreißig Gästen ist nicht jedes Gesicht bekannt. Ziehen Sie dem Kind das Taufkleid oder den Anzug schon zu Hause an, damit in der Kirche niemand umziehen muss. Und planen Sie Schlafenszeiten nicht um den Tag herum, sondern in ihn hinein: Ein Täufling, der während der Feier schläft, ergibt ruhige Bilder in den Armen der Paten und Großeltern. Sollen Einzelheiten wie die Taufkerze oder ein Taufkleid aus der Familie eigens im Detail festgehalten werden, sagen Sie das vorher.
Angefragt wird über das Formular mit Datum, Kirche und Ort der Feier; der Festpreis kommt per Telefon oder E-Mail, und die Absprache mit dem Pfarrbüro übernehmen danach wir. Was die Kosten verändert, steht vorher fest, etwa eine längere Feier oder eine schnellere Lieferung. Die Taufbilder sind zur privaten Nutzung Ihrer Familie bestimmt und dürfen an Paten und Gäste weitergegeben werden. Veröffentlicht wird von uns nichts ohne schriftliche Einwilligung, und bei Kindern gilt das ohne Ausnahme. Gäste, die lieber nicht fotografiert werden möchten, sprechen uns am besten direkt an; wir richten uns danach, auch mitten in der Feier und ohne dass jemand eine Begründung nennen muss.